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Müssen wir eigentlich ständig glücklich sein?

Veröffentlicht am 15.05.2017
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Tag der Arbeit

Veröffentlicht am 01.05.2017

In der letzten Gallup-Studie (2016) zum Thema Mitarbeiterzufriedenheit konnte man lesen, dass 70% aller Beschäftigten in Deutschland keine hohe Bindung an das Unternehmen hat, in dem sie arbeiten und lediglich "Dienst nach Vorschrift" machen. Eine erschreckende Zahl, wie ich finde! Gleichzeitig wird allenthalben leidenschaftliches Arbeiten und sinnerfülltes Tun propagiert.

Aber was ist Arbeit eigentlich?...
Wikipedia bietet mir folgende Definitionen an:
- Arbeit (Betriebswirtschaftslehre), Komponente der Produkterzeugung und ein Produktionsfaktor
- Arbeit (Philosophie), das bewusste schöpferische Handeln des Menschen
- Arbeit (Physik), Energiemenge, die bei einem Vorgang umgesetzt wird
- Arbeit (Sozialwissenschaften), bezahlte Erwerbstätigkeit und unbezahlte Reproduktionsarbeit
- Arbeit (Volkswirtschaftslehre), einer der Produktionsfaktoren in menschlichen Gesellschaften
- Erwerbstätigkeit, Tätigkeit, mit welcher der menschliche Lebensunterhalt bestritten werden kann

Für mich persönlich ist der "Arbeitsbegriff" in den letzten Jahren etwas verschwommen geworden. Früher hatte er irgendwie etwas anstrengendes und enthielt mehr "müssen". Mittlerweile verschwimmen die Grenzen zwischen "Freizeit" und "Arbeit" in einer positiven Weise. Dafür bin ich sehr dankbar!

Was bedeutet Arbeit für Dich? Trifft eine der Definitionen auf Dich zu oder hast Du eine ganz eigene? Ist Dein Beruf Berufung, oder ist es für Dich völlig in Ordnung, wenn er dazu dient, Deinen Lebensunterhalt zu bestreiten?

Mit diesen Fragen wünsche ich Dir eine erfreuliche Arbeitswoche!

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Wo möchtest Du HIN?

Veröffentlicht am 24.04.2017

Wer kennt nicht das Gefühl, etwas müsse sich ändern? Unzufriedenheit im Job, in der Beziehung oder der Familie. Wenn ich jetzt auf die Straße gehen und die Leute fragen würde, was sie gerne anders hätten, was für Antworten würde ich wohl bekommen? Die allermeisten Menschen würden mir aufzählen, was sie NICHT mehr wollen: Die Launen des Chefs, den langweiligen Job, die nervige Schwiegermutter, das überschüssige Gewicht und so weiter…

Das alles sind „WEG VON“ Orientierungen. Stellt Euch vor, Ihr steigt in ein Taxi und sagt dem Fahrer immer wieder, dass Ihr nicht nach Bielefeld fahren möchtet! Unabhängig davon, ob Bielefeld tatsächlich existiert, werdet Ihr damit nicht an Euer Ziel kommen. Und genau das passiert mit unseren Wünschen, Zielen und unserem Leben, wenn wir uns selbst immer wieder erzählen, was wir NICHT möchten.

Hier in NRW sind alle Orte bereits mit Wahlplakaten zugepflastert. Fast alle haben WEG VON-Aussagen (wenn man das überhaupt Aussagen nennen kann, aber das ist ein anderes Thema…). Die Werbestrategen der Parteien sind nicht blöd, sie packen uns bei unserer WEG VON Orientierung und vermeiden damit, konkrete Aussagen über tatsächliche Ziele zu machen.

Keine Sorge, es ist durchaus sinnvoll zu wissen, was wir nicht mehr möchten. Nur braucht es auch eine „HIN ZU“ Orientierung um von der Stelle zu kommen. Was möchte ich stattdessen? Wo soll das Taxi des Lebens mich hinfahren? Was möchte ich gerne erleben und mit wem?

„WEG VON“ und „HIN ZU“ ist die Kombination, die es uns ermöglicht, uns weiterzubewegen. Und vor allem: Ein „HIN ZU“ schafft überhaupt erst die MOTIVATION, sich zu bewegen. „HIN ZU“ erzeugt den Sog, die Freude und die Energie etwas zu verändern.

Wenn sich also in einem Lebensbereich die Unzufriedenheit einschleicht, ist es sehr hilfreich nach seinem persönlichen „HIN ZU“ zu suchen, um sich dann mit Vorfreude und Elan auf den Weg zu machen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch eine wunderbare „HIN ZU“-Woche!

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Du hast die Wahl!

Veröffentlicht am 27.03.2017

 Nein, an dieser Stelle ist weder die Rede von Landtags- oder Bundestagswahlen, noch von den Auswirkungen einer Wahl in Amerika, die ja nach wie vor diskutiert werden…
Es geht um Deine Wahl! Und darum, dass Du zu jeder Zeit und in jedem Zusammenhang die Wahl hast. Klingt komisch? Gibt es nicht doch „Sachzwänge“ oder einfach Umstände, die man sich nicht aussuchen kann? Mit diesem Gefühl kommen erst einmal viele Leute zu mir in die Beratungen. Und ich ernte dann auch immer wieder ungläubige Blicke, wenn ich damit anfange, dass wir jederzeit die Wahl haben.
Eines unserer absoluten Grundbedürfnisse ist das Bedürfnis nach Selbstbestimmung. Es wirkt genauso stark, wie die Bedürfnisse nach Nahrung oder einem sicheren Dach über dem Kopf. Das kann sicher jeder bestätigen, der sich schon einmal „fremdbestimmt“ gefühlt hat.
Doch wie können wir diesem Gefühl der „Fremdbestimmung“ entgegenwirken? Eigentlich recht simpel: Wenn Du das Gefühl hast, in einer Situation oder „den Umständen“ gefangen zu sein, nimm Dir etwas Zeit. Finde mindestens drei verschiedene Möglichkeiten, was Du in der Situation machen kannst. Wenn Dir das schwer fällt, bitte einen guten Freund oder eine gute Freundin, Dir dabei zu helfen.
Denn: Eine Option ist ein Zwang, zwei Optionen sind ein Dilemma und bei drei Optionen fängt die Freiheit an!
Wichtig: Es müssen keine optimalen Möglichkeiten sein. Es hilft einfach überhaupt Möglichkeiten zu haben.
Trotzdem ist es häufig überraschend, wie viele gute Möglichkeiten auch in scheinbar „alternativlosen“ Situationen stecken. Wenn Du mehrere Optionen (3-5 sind meistens optimal) für Dein Handeln oder Verhalten gefunden hast, kannst Du DEINE Wahl treffen, welche der Optionen Du umsetzen möchtest. Und schon hast Du Dein Bedürfnis nach Selbstbestimmung erfüllt. Es erfordert ein bisschen Zeit und ein bisschen Nachdenken, aber es fühlt sich wesentlich besser an, Schöpfer des eigenen Lebens zu sein, als „Opfer der Umstände“.
In diesem Sinne wünsche ich Dir eine Woche voller Möglichkeiten!

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Frühjahrsputz für das Selbstbild

Veröffentlicht am 12.03.2017

Endlich Sonne! Die Stimmung steigt fast automatisch. Für mich war heute Zeit für den Frühjahrsputz im Garten. Altes Laub und vieles mehr - ab in den Kompost. Und daraus entsteht, wie durch ein Wunder, der zukünftige Nährboden für Neues. Für unser Selbstbild können wir etwas ähnliches tun! Welche Eigenschaften magst Du nicht so besonders an Dir? In unserem inneren Dialog zeigen sich diese meistens mit "Ich bin zu .... (faul, ungeduldig, ängst...lich, unordentlich etc.)"-Sätzen. So haben wir es in der Regel früh gelernt. Und diese Sätze prägen dann unser Selbstbild und unseren Selbstwert. Es gibt eine einfache Möglichkeiten, diese "Ich bin zu..."-Sätze zu verändern:
Die Formulierung "ich BIN" signalisiert mir: Das ist meine Identität! Und unsere Identität zu verändern erscheint gefühlt nahezu aussichtslos. Verlassen wir also die Identitätsebene und bewegen uns in die Verhaltensebene. Hast Du das Gefühl, Du kannst Verhaltensweisen bei Dir ändern, oder hast vielleicht sogar schon welche erfolgreich verändert? Die meisten Menschen antworten hier mit Ja.
Daher lade ich Dich zu einem kleinen Experiment ein. Ersetze einen Deiner "Ich BIN"-Sätze durch: Ich VERHALTE mich in bestimmten Situationen... (faul, ungeduldig, ängstlich, unordentlich). Fühlt sich das anders an? Hast Du jetzt das Gefühl, eher etwas verändern zu können? Die Eigenschaften, die wir uns zuschreiben, sind NICHT unsere Identität, sie sind in der Regel VERHALTEN. Und häufig auch nur Verhalten in bestimmten Situationen. Ich bin sehr viele Jahre meines Lebens u.a. mit "Ich bin zu ungeduldig" rumgelaufen. Ja, ich verhalte mich manchmal ungeduldig, aber ich kann auch mit Zen buddhistischer Geduld Unkraut zupfen ;-), was mir nicht bewusst war, so lange ich den "Ich bin"-Satz" mit mir rumgetragen habe.
Probiert es einfach mal aus, vielleicht wird ja wunderbarer Dünger Für Euer Selbstbild daraus...

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Auszeit

Veröffentlicht am 19.02.2017

In der Region, in der ich nun schon seit fast elf Jahren lebe, beginnen jetzt die „tollen Tage“. Karneval ist ja ein Konzept, das mir als Urberlinerin doch sehr fremd war ;-) Ein paar Jahre habe ich dann mitgefeiert, dann hatte sich das irgendwie wieder erledigt…

Jetzt ist es eine wunderbare Gelegenheit für eine Auszeit! Ich hatte in den letzten Wochen so viele „tolle Tage“, mit neuen Ideen, Projekten, Austausch, Input und inspirierenden Veranstaltungen, dass der Wunsch entsteht, mal ein paar Gänge runterzufahren und aufzutanken. Einfacher gedacht, als getan, wenn der Motor gerade über Wochen auf Hochtouren gelaufen ist… Da rappelt es erst mal weiter im Kopf mit Ideen, wie man die Auszeit „nutzen“ könnte. Da ist ja noch die Website, die dringend überarbeitet werden muss, der ungelesene Bücherstapel mahnt und im Garten müsste ja auch ganz dringend… Und genau der Garten und die Natur zeigen mir, wie wichtig Ruhephasen sind. Die Pflanzen haben sich jetzt monatelag zurückgezogen, um nun erste zarte Triebe zu bilden. Mein Apfelbaum ist nicht das ganze Jahr „produktiv“ und bewirft mich mit Äpfeln… Und auch wir haben noch in unseren Genen, dass es Phasen der Regeneration geben muss. Die Idee der permanenten Produktivität ist ja erst mit der industriellen Revolution entstanden, was in Relation zur Menschheitsgeschichte gerade mal einen Wimpernschlag her ist. Früher haben wir viel mehr MIT der Natur gelebt, was zwangsläufig bedeutet hat, dass es in den Wintermonaten ruhiger zuging.

Auch meine Arbeit mit Klienten erlebe ich manchmal wie ein Innehalten. Wenn sie bei mir sind, haben sie eine Art „Auszeit“ und können sich auf sich selbst zurückbesinnen, ihre Wünsche und Werte bewusster wahrnehmen.

Ich habe das große Glück, so zu arbeiten, dass es sich nicht „wie Arbeit anfühlt“ und fühle mich häufig sogar hinterher erfrischt. Und trotzdem brauche auch ich nach einer Phase vieler „toller Tage“, eine Zeit des „Aktivitäts-Fastens“. Mal sehen, wie gut mir das gelingt…

Ich wünsche Euch eine Woche mit vielen tollen Tagen, egal wie Ihr sie für Euch gestaltet!

Das Rudel

Veröffentlicht am 12.02.2017
  1. Ich freue mich über eine Woche, in der mir das Thema Miteinander & Gemeinschaft immer wieder sehr intensiv begegnet ist. Nach dem MenschBank Brainstorming in Frankfurt beispielsweise fuhr ich nach Hause und dachte darüber nach, wie gerne ich immer wieder auch Teil eines „größeren Ganzen“ bin.
    Egal wie selbständig oder unabhängig wir uns fühlen oder geben, letztlich sind wir doch immer noch Herdentiere und die „Rudelzugehörigkeit“ erfüllt mindestens eins unserer Grundbedürfnisse.
    Täglich bewegen wir uns in verschiedenen Rudeln. Im familiären beruflichen, befreundeten und vielleicht auch in unserem religiösen „Rudel“. Wir haben heute die Wahl zwischen so vielen Möglichkeiten der Zugehörigkeit. Noch vor wenigen Jahrzehnten war das viel eingeschränkter. Man wurde in bestimmte Zusammenhänge (Familie, Dorf, Kirche, Standeszugehörigkeit etc.) hineingeboren und es war nicht einfach, sich aus diesen Strukturen zu lösen.
    Die Wahlfreiheit, die wir jetzt haben ist grandios, kann aber auch verunsichern. Wenn wir Wahlmöglichkeiten haben, bedeutet dies auch immer, dass wir Entscheidungen treffen müssen: Zu welchem Rudel möchte ich dazu gehören?
    Beispielsweise kann eine hohe Unzufriedenheit im Job bedeuten, dass ich einfach im falschen Rudel gelandet bin. In einem Rudel, dass vielleicht von Werten geprägt ist, die ich nicht vertreten kann.
    Oder ist es sinnvoll, sich einem „Dagegen-Rudel“ anzuschließen, wie wir es momentan so häufig sehen können? Im „Dagegen-Rudel“ wird das Zusammengehörigkeitsgefühl auf eine sehr simple Art erfüllt: Einigkeit im Inneren durch vermeintliche äußere Feindbilder: Andersdenkende, Ausländer, andere Staaten und vieles mehr. Amerika first...
    In unserem kollektiven Bewusstsein sind Schutz und Abwehr immer noch tief verankert. Uralte Muster, die uns jahrhundertelang Sicherheit und Geborgenheit vermittelt, oder vielleicht nur suggeriert haben?
    Ich freue mich, dass ich im Gegensatz zu dem, was ich an „Dagegen-Rudeln“ täglich in den Nachrichten sehe, persönlich gerade so viel positives Miteinander erlebe. Menschen, die sich zusammentun, um FÜR etwas zu gehen. Wo ich statt Schutz und Abwehr, Zuversicht, Mut und Kraft spüre.
    In diesem Sinne: Lasst uns positive und unterstützende Rudel bilden!
    Ich wünsche Euch eine Woche des genialen Miteinanders!
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